Staatskredite an Griechen – Nichts Neues unter der Sonne?

Hat Kohelet Recht? (Koh 1,9) Ein Blick auf diese Aussage des Polybios – ein griechischer Historiker aus dem 2. Jahrhundert vor Christus – scheint das zu bestätigen. „Staatskredite an Griechen – Nichts Neues unter der Sonne?“ weiterlesen

Die Stele des Königs Mescha von Moab I

Charles Clermont-Ganneau (1846 – 1923) war ein französischer Orientalist, der den Lesern und Leserinnen dieses Blogs bereits bei der Entdeckung der Tafel aus dem zweiten Jerusalemer Tempel begegnet ist. Zwei Jahre früher, 1869, erkannte Clermont-Ganneau, dass eine schwarze Stele in Dhiban (östlich des Toten Meeres, heute in Jordanien gelegen) uralt sein musste: es handelte sich um eine Inschrift des moabitischen Königs Mescha aus dem frühen 9. Jh. v. Chr., die ein aussergewöhnlich eindrucksvolles Zeugnis aus der der Umwelt des biblischen Israel darstellt. Doch diese Entdeckung verlief etwas tragisch. „Die Stele des Königs Mescha von Moab I“ weiterlesen

Nichtchristliche Quellen über Jesus von Nazaret III

Hier noch ein weiterer Beitrag zu diesem Thema. Diesmal geht es um Aussagen des Gaius Tranquillus Suetonius (geb. ca. 70 n. Chr., Todesjahr unbekannt). Sie finden sich in seinen Kaiserbiographien (De vita Caesarum), die er nach seiner Entlassung aus der kaiserliche Zentralverwaltung ab 111 geschrieben haben dürfte. „Nichtchristliche Quellen über Jesus von Nazaret III“ weiterlesen

Nichtchristliche Quellen über Jesus von Nazaret II

Ein weiterer wichtiger Text in diesem Zusammenhang findet sich in den »Jüdischen Altertümern« des Flavius Josephus (37 – ca. 100 n.d.Z.). Der Text gilt weithin als authentisch. „Nichtchristliche Quellen über Jesus von Nazaret II“ weiterlesen

Nicht christliche Quellen über Jesus von Nazaret I

Ich möchte hier einige nichtchristliche Quellen über das Leben Jesu vorstellen, und beginne hier mit der berühmten Passage aus den Annalen des römischen Historikers Publius Cornelius Tacitus (ca. 55 – 116 n. Chr.). „Nicht christliche Quellen über Jesus von Nazaret I“ weiterlesen

Ältester lateinischer Evangelienkommentar gefunden

Letzte Woche habe ich hier in Wien einen sehr interessanten Vortrag von Dr. Lukas Dorfbauer vom CSEL der Universität Salzburg gehört. Er berichtete darin, wie er in der Kölner Dombibliothek den ältesten erhalten gebliebenen Evangelienkommentar in lateinischer Sprache entdeckte. „Ältester lateinischer Evangelienkommentar gefunden“ weiterlesen

De mortuis nihil nisi bene

Über die Toten soll man nur in guter Weise sprechen. Beinhaltet das auch, dass das Unrecht, das ihnen widerfahren ist, nicht erwähnt werden darf? Dieser Gedanke beschäftigt mich, seitdem ich einige Nachrufe zum Tod des großen Dirigenten Lorin Maazel am 13. Juli 2014 gelesen habe. „De mortuis nihil nisi bene“ weiterlesen

Das jüngste Gericht ist eine frohe Botschaft

Ich lese derzeit das Buch »Bloodlands« von Timothy Snyder – über die Ermordung von Vierzehn Millionen Menschen zwischen 1933 bis 1945 mitten in Europa. Es ist eine entsetzliche Geschichte – und immer wieder taucht an leitender Stelle ein Namen auf: „Das jüngste Gericht ist eine frohe Botschaft“ weiterlesen

Die Inschrift im Tunnel

In 2 Kön 20,20 heißt es: Und das übrige der Geschichte Chiskijahu’s und all seiner Heldenthaten, und wie er den Teich gemacht, und die Leitung, und das Wasser in die Stadt gebracht, – nun das ist geschrieben in dem Buche der Zeitgeschichte der Könige von Jehudah. (Ü: Zunz) Von dieser Bautätigkeit ist eine interessante archäologische Inschrift erhalten geblieben. „Die Inschrift im Tunnel“ weiterlesen

Die Tafel im Tempel II

In den jüdischen Altertümern berichtet Flavius Josephus über den ursprünglichen Anlass der Schranke im Tempel: Beim Laubhüttenfest wurde der Hohepriester Alexander vom Volk mit Zitronen beworfen, als er am Altar stand und opferte – denn man hielt ihn auf Grund seiner Herkunft für ungeeignet, das Amt auszuüben. 1  „Die Tafel im Tempel II“ weiterlesen

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  1. Flavius Josephus, Antiquitates XIII, 4