Herders Neues Bibellexikon

Der Online-Shop des Linzer Bibelwerkes bietet sein sehr gutes Bibellexikon um € 25,80.- an. Hier werden nicht nur 5000 biblische Begriffe und Namen auf sehr gutem Niveau (und reich illustriert) verständlich erklärt, sondern auch mit einer durchsuchbaren CD-ROM ausgeliefert. Ein – wie ich finde – sehr gutes Angebot.

Crashkurs Altes Testament

Die Direktorin des Österreichischen Katholischen Bibelwerkes, Dr. Elisabeth Birnbaum, führt in 46 kurzen Videos durch das gesamte Alte Testament. Eine gute Gelegenheit, einen kompletten Überblick über das AT zu gewinnen …

„Kennt und verurteilt das Alte Testament Homosexualität?“

Eine gute Ergänzung zu meinem Artikel aus diesem Blog ist dieser Aufsatz, den der Mainzer Alttestamentler Thomas Hieke 2015 publiziert hat: „Kennt und verurteilt das Alte Testament Homosexualität?“ Er gibt auf diese Frage eine klare Antwort. Lesenswert.

Ein Leseplan zur LXX

Ein Hinweis für die Griechisch-Lesenden unter den Besuchern dieses Blogs: William A. Ross hat einen schönen Artikel über das Lesen der Septuaginta veröffentlicht, inklusive eines nach Schwierigkeitsgraden gestaffelten Leseplans. Ich habe mir gleich dieses von ihm mit herausgegebene Buch bestellt, dass bei der Lektüre hilfreich unter die Arme greift.  Don’t dream it, do it.

Ein Text vom Toten Meer zum Thema Scheidung (frühes 2. Jh.)

Das Dokument wurde in Murabba’at am Toten Meer gefunden und ist ein Papyrus, auf den in Kursivschrift ein aramäische Text geschrieben wurde. Seine Erstveröffentlichung datiert aus dem Jahr 1961. 1 Aufgrund der großen Unterschiede in der Buchstabengröße gehen die Herausgeber von einer wenig geübten Hand aus („La main est peu habile“). Dieser Eindruck wird durch die Fehler und Verschreibungen im Text verstärkt. Die Aussagen der Zeilen 1-11 auf der Vorderseite werden in den Zeile 12-25 wiederholt. Diese Wiederholung habe ich nicht noch einmal übersetzt. „Ein Text vom Toten Meer zum Thema Scheidung (frühes 2. Jh.)“ weiterlesen

Interview mit Kristin de Troyer

Die in Salzburg und St. Andrews lehrende Kristin de Troyer hat ein sehr lesenswertes Interview gegeben, dessen Schlusswort jedem biblisch interessierten Menschen zu denken geben sollte:

A debate needs to take place in every institution: which text do we use for teaching: the Old Greek, the MT, a Qumran text, or what? Similarly, how do we communicate to colleagues in Classics or History that “the Bible” no longer exists, but that multiple versions of it are worth reading.

 

Das angebliche Evangelium von Jesus Frau

Der Fernsehsender Phoenix hat am 30. Oktober 2018 eine ‚Dokumentation‘ mit dem Titel »Aufgedeckt: Geheimnisse des Altertums. Auf der Suche nach Jesus Frau« gebracht, in der Karin L. King, Professorin an der Harvard Divinity School, ausführlich zu Wort kam, die ein koptisches Evangelium von der Frau Jesu entdeckt haben will. Sie publizierte ihre ‚Entdeckung‘ 2014 und generierte umfassende Aufmerksamkeit.
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