In 2 Kön 20,20 heißt es: Und das übrige der Geschichte Chiskijahu’s und all seiner Heldenthaten, und wie er den Teich gemacht, und die Leitung, und das Wasser in die Stadt gebracht, – nun das ist geschrieben in dem Buche der Zeitgeschichte der Könige von Jehudah. (Ü: Zunz) Von dieser Bautätigkeit ist eine interessante archäologische Inschrift erhalten geblieben. „Die Inschrift im Tunnel“ weiterlesen
Autor: Oliver Achilles
»Wer sein Kind liebt, der züchtigt es«
Ist die Bibel ein Buch für Prügelpädagogen? Was hat es mit dem berüchtigten Satz auf sich: »Wer sein Kind liebt, der züchtigt es«? „»Wer sein Kind liebt, der züchtigt es«“ weiterlesen
Die Mitte des biblischen Textes – was die Form über den Inhalt aussagt
Masoretische Beobachtungen VIII
Bekanntlich ist die Einteilung des biblischen Textes in Kapitel und Verse eine relativ späte Erscheinung. Wie aber hat die Navigation in einem Text von rund 23 000 Versen in der Antike funktioniert? Die älteste vollständig erhaltene Abschrift der hebräischen Bibel gibt deutliche Hinweise. „Die Mitte des biblischen Textes – was die Form über den Inhalt aussagt“ weiterlesen
Inhaltsverzeichnis des Codex Leningradensis
Masoretische Beobachtungen VII
Bekanntlich kann eine digitalisierte Fassung des Codex Leningradensis legal und frei aus dem Netz heruntergeladen werden. Für weniger geübte Leser und Leserinnen habe ich hier einmal ein Inhaltsverzeichnis des Codex erstellt. „Inhaltsverzeichnis des Codex Leningradensis“ weiterlesen
Das Kölner Landgericht hat wieder zugeschlagen
Sie haben es wieder getan – nach ihrer fragwürdigen Bibelauslegung vom Juni 2012 haben sich die rheinischen Richter durch ihre eigenwillige Rechtsauslegung erneut eine breite publizistische Aufmerksamkeit gesichert. Bin schon gespannt, was als nächstes von ihnen kommt.
Hieronymus über Melchisedek
Ich habe weiter an Hieronymus und seinem Buch der hebräischen Fragen zur Genesis übersetzt. Im 14. Kapitel findet er zu Vers 18 bemerkenswerte Sätze über Melchisedek, der Abraham segnete.
Die Tafel im Tempel III
Ein vollständig erhaltenes Exemplar der schon bei Flavius Josephus erwähnten Tafeln im Jerusalemer Tempel, die an der Absperrung angebracht waren, die den Vorhof der Heiden vom inneren Tempelbezirk abschied, wurde tatsächlich im 19. Jh. in Jerusalem gefunden. Eine Auflistung in der Mischna macht die verschiedenen Bereiche innerhalb des Tempels noch besser nachvollziehbar. „Die Tafel im Tempel III“ weiterlesen
Die Tafel im Tempel II
In den jüdischen Altertümern berichtet Flavius Josephus über den ursprünglichen Anlass der Schranke im Tempel: Beim Laubhüttenfest wurde der Hohepriester Alexander vom Volk mit Zitronen beworfen, als er am Altar stand und opferte – denn man hielt ihn auf Grund seiner Herkunft für ungeeignet, das Amt auszuüben. 1 „Die Tafel im Tempel II“ weiterlesen
Die Tore der Deutung II
Träume und Orakel als Zugänge zu dem Menschen zunächst verborgenem Wissen spielen in der Antike eine wichtige Rolle. Ein Sonderfall ist dabei das Bemühen um Einsichten von bereits verstorbenen Menschen. „Die Tore der Deutung II“ weiterlesen
Die Tore der Deutung I
Im 19.Gesang der Odyssee begegnet der unerkannte Heimkehrer zwei Frauen: seiner alten Amme Eurykleia und seiner Frau Penelope, die seit zwanzig Jahren auf seine Rückkehr wartet. Während Eurykleia den listenreichen Odysseus an einer Narbe erkennt, führt Penelope mit dem Fremden ein Gespräch über Traumdeutung. „Die Tore der Deutung I“ weiterlesen