OCRisierung von Altgriechischen Texten

OCR = Optical character recognition steht für die Fähigkeit eines Programms, die reine Bilddatei einer Seite in les- und bearbeitbaren Text umzuwandeln. Nicht nur für diesen Blog habe ich es immer wieder mit hebräischen und altgriechischen Texten zu tun. Was Altgriechisch angeht, hier eine gute Nachricht: die Perseus Digital Library hat eine verbesserte Trainingsdatei für Tesseract veröffentlicht – ich konnte das Ergebnis bereits testen – es ist herausragend gut. Hier findet man einen Link zu detaillierten Hinweisen, wie man Tesseract einsetzen kann. Ich selbst verwende am liebsten VietOCR als grafische Benutzeroberfläche.

Babel neu gelesen

Meine jahrzehntelange Wahrnehmung und Deutung der Erzählung von Babel in Gen 11,1-9 ist nachhaltig verändert worden – ein paar Anmerkungen zur Relecture eines scheinbar zutiefst vertrauten Textes. „Babel neu gelesen“ weiterlesen

»Freut euch, ihr Völker, mit Gottes Volk!«

Dieser Satz aus Dtn 32,43 wird nicht nur von Paulus an prominenter Stelle im Römerbrief zitiert (Röm 15,10). Er ist auch der Titel eines aktuellen Römerbriefkommentares von Klaus Wengst und spielte eine zentrale Rolle bei einem Workshop, den ich letzte Woche mit Frank Crüsemann in Wien erleben durfte. Und: er kommt in der Einheitsübersetzung nicht vor. „»Freut euch, ihr Völker, mit Gottes Volk!«“ weiterlesen

Frank Crüsemann bei den THEOLOGISCHEN KURSEN

Quelle: v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel
Quelle: v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Der renommierte Alttestamentler Frank Crüsemann spricht am 5. Mai zum Thema »Gotteslob bei Juden und Christen« bei den THEOLOGISCHEN KURSEN in Wien. Prof. Crüsemann wird bei dieser Veranstaltung viel »am Text« arbeiten und seinen Vortrag sehr bibelpraktisch anlegen. Detailinformationen hier, Anmeldung ist noch möglich.

Daniel Boyarin kommt nach Wien

Quelle: https://nes.berkeley.edu/Web_Boyarin/BoyarinHomePage.html
Quelle: https://nes.berkeley.edu/Web_Boyarin/BoyarinHomePage.html

Am 8. Mai kommt Daniel Boyarin von der University of California, Berkeley nach Wien und hält um 16.00 Uhr am Institut für Judaistik einen Vortrag. Wer einen der originellsten und anregendsten Denker zum Thema der Entwicklung von Christentum und Judentum einmal selbst hören möchte: höchste Empfehlung. Alle weiteren Informationen finden sich auf der Seite des Instituts für Judaistik der Universität Wien.

Nachtrag: Wer weiter westlich wohnt, sei auf diese Jubiläumsveranstaltung des Salzburger Zentrums für jüdische Kulturgeschichte verwiesen, bei der Prof. Boyarin ebenfalls vortragen wird.