Zur Geltung der Tora im NT

Die Ansicht, das Jesus die Tora aufgehoben habe, ist weit verbreitet. Entsprechende Passagen lassen sich im NT leicht finden, besonders in der Briefliteratur (bspw. Eph 2,15). Aber es wäre nicht die Bibel, wenn nicht auch eine ganz andere Sichtweise zu Wort kommen würde. Daher habe ich hier eine entsprechende Sammlung aus den kanonischen Evangelien zusammengetragen. „Zur Geltung der Tora im NT“ weiterlesen

Hieronymus und die Esel in Jerusalem

In der heutigen Lesehore wird diese Auslegung des Hieronymus zu Sach 9,9 geboten, die bekannte Stelle, in der der Friedenskönig auf einem Esel in Jerusalem einreitet. „Hieronymus und die Esel in Jerusalem“ weiterlesen

»Nicht ein einziges Jota oder ein einziges Pünktchen« II

Schon Origenes (um 185 – etwa 253) hatte versucht zu zeigen, dass Mt 5,17 gerade nicht das bedeutet, was der Litteralsinn des Textes besagt: dass Jesus die andauernde Geltung von Tora und Propheten verkündet hat. Der in dieser Tradition stehende Johannes Chrysostomos (um 349 – 407) schlägt deutungsmässig einen anderen Weg ein, kommt aber zu einem ähnlichen Ergebnis. „»Nicht ein einziges Jota oder ein einziges Pünktchen« II“ weiterlesen

Staatskredite an Griechen – Nichts Neues unter der Sonne?

Hat Kohelet Recht? (Koh 1,9) Ein Blick auf diese Aussage des Polybios – ein griechischer Historiker aus dem 2. Jahrhundert vor Christus – scheint das zu bestätigen. „Staatskredite an Griechen – Nichts Neues unter der Sonne?“ weiterlesen

»Nicht ein einziges Jota oder ein einziges Häkchen«

Mt 5,17-18 und Lk 16,17 überliefern ein Wort Jesu, das die bis heute ungeklärte Frage auf den Punkt bringt: Was bedeutet die Tora für das Christentum? „»Nicht ein einziges Jota oder ein einziges Häkchen«“ weiterlesen

Das Gleichnis von den Minen

Das meiner Meinung nach aus der Logienquelle Q stammende Gleichnis ist von Lukas und Matthäus ganz unterschiedlich akzentuiert worden. Ich beschäftige mich hier mit der lukanischen Fassung in Lk 19,11-27. „Das Gleichnis von den Minen“ weiterlesen