Die Ansicht, das Jesus die Tora aufgehoben habe, ist weit verbreitet. Entsprechende Passagen lassen sich im NT leicht finden, besonders in der Briefliteratur (bspw. Eph 2,15). Aber es wäre nicht die Bibel, wenn nicht auch eine ganz andere Sichtweise zu Wort kommen würde. Daher habe ich hier eine entsprechende Sammlung aus den kanonischen Evangelien zusammengetragen. „Zur Geltung der Tora im NT“ weiterlesen
Autor: Oliver Achilles
Gott als »Abba«
Über dieses Thema habe ich schon einmal geschrieben, hier noch eine Ergänzung aus dem Bavli. Sie handelt von Chanan »dem Verborgenen«, einem Enkel von Choni, »dem Kreiszieher«. „Gott als »Abba«“ weiterlesen
»Vater« als Anrede Gottes
Drei frühe Beispiele: „»Vater« als Anrede Gottes“ weiterlesen
Beitrag zum Jubiläum der THEOLOGISCHEN KURSE
In der Jubiläumsausgabe von »theologie aktuell«, der Zeitung der THEOLOGISCHEN KURSE, habe ich einen Beitrag über das AT geschrieben. Wen es interessiert, hier geht es zum Download.
Hieronymus und die Esel in Jerusalem
In der heutigen Lesehore wird diese Auslegung des Hieronymus zu Sach 9,9 geboten, die bekannte Stelle, in der der Friedenskönig auf einem Esel in Jerusalem einreitet. „Hieronymus und die Esel in Jerusalem“ weiterlesen
»Nicht ein einziges Jota oder ein einziges Pünktchen« II
Schon Origenes (um 185 – etwa 253) hatte versucht zu zeigen, dass Mt 5,17 gerade nicht das bedeutet, was der Litteralsinn des Textes besagt: dass Jesus die andauernde Geltung von Tora und Propheten verkündet hat. Der in dieser Tradition stehende Johannes Chrysostomos (um 349 – 407) schlägt deutungsmässig einen anderen Weg ein, kommt aber zu einem ähnlichen Ergebnis. „»Nicht ein einziges Jota oder ein einziges Pünktchen« II“ weiterlesen
Rezension des Buches »Das Paulusverständnis im Liber Graduum«
Das 2008 im Walter de Gruyter Verlag erschienene Buch ist die 2006 verfasste Habilitationsschrift von Matthias Westerhoff und wurde in der Reihe »Patristische Texte und Studien« veröffentlicht. Gegenstand der Habilitation ist das Liber Graduum, ein anonym verfasstes Werk der syrischen Kirche, vermutlich aus dem 4. Jh., das 2004 ins Englische übersetzt wurde. Im Vorwort formuliert Westerhoff, die Paulus-Rezeption des Werkes sei lohnend, »da sie auch den heutigen Theologen auf die Entdeckung der viva vox evangelii verweist« 1. Damit ist ein Grundakkord angeschlagen, der sich durch das ganze Werk zieht: das syrische Werk aus der Zeit der Antike wird an dem gemessen, was der Autor für eine orthodoxe lutherische Theologie hält. „Rezension des Buches »Das Paulusverständnis im Liber Graduum«“ weiterlesen
Interview zur Revision der Einheitsübersetzung
Noch einmal ein Zwischenstand zur Revision der EÜ: Kollege AK hat mich auf dieses interessante Interview mit Kathrin Brockmöller, der Direktorin des Katholischen Bibelwerks in Stuttgart, aufmerksam gemacht. Es stimmt mich etwas optimistischer als der letzte Zwischenbericht von Walter Kirchschläger …
Rudolf Bultmann über Hitler und den Staat Israel
1935 verweigerte der an der Universität Bonn lehrende Schweizer Theologe Karl Barth den Eid auf Adolf Hitler. Als einer der geistigen Väter der »Barmer Theologischen Erklärung« und damit der »Bekennenden Kirche« musste er daraufhin nicht nur seinen Lehrstuhl aufgeben, sondern Deutschland verlassen. 1 „Rudolf Bultmann über Hitler und den Staat Israel“ weiterlesen
Ein Wahnsinns-Angebot des De Gruyter Verlags
Noch einen zum Thema Buchpreise: der De Gruyter Verlag bietet diese 90 Seiten umfassende Ausgabe der Frösche des Aristophanes um wohlfeile 151,30 € an. Dafür bekommt man großzügigerweise auch noch das E-Book gratis!
Auf archive.org bekommen Sie das gleiche Buch als digitale Ausgabe um 0 €. Da fällt die Entscheidung richtig schwer …