Samuel Krauss

Früher oder später musste ich wohl bei meinen Untersuchungen auf diesen Mann stoßen, der vor gut hundert Jahren Großes auf dem Gebiet geleistet hat, mit dem sich dieser Blog befasst – aber weit über diesen Bereich hinaus wirksam wurde. „Samuel Krauss“ weiterlesen

Fortsetzung Hieronymus-Übersetzung

Und weiter geht es mit dem Buch der Hebräischen Fragen zur Genesis – wieder einmal überliefert Hieronymus eine alte jüdische Auslegungstradition: diesmal zu Sara und dem Pharao.

Gog und Magog IV

Eine Bemerkung des Hieronymus in seinem Brief Nr. 77 sollte sich für unser Thema als folgeschwer erweisen. Dort kam der Kirchenvater – wohl im Jahr 399 – auf die schwierige politische Lage zur Zeit der Völkerwanderung zu sprechen – und er machte eine rätselhafte geografische Anspielung. „Gog und Magog IV“ weiterlesen

Fortsetzung Hieronymus Übersetzung

Ich habe jetzt das Elfte Kapitel der Hebräischen Untersuchungen übersetzt und online gestellt. Für mich ist es mittlerweile zur Gewißheit geworden, dass Hieronymus mit jüdischen Bibelauslegern im Gespräch war, deren Auslegungen zur Zeit des Hieronymus im Midrasch Bereschit Rabba gesammelt wurden.

Ein Vortrag von Norbert Lohfink zum Thema »Bund«

Ich habe diesen sehr dichten und aufschlussreichen Vortrag entdeckt: »Ein Bund oder zwei Bünde in der Heiligen Schrift«. Er wird freundlicherweise von der Hochschule St. Georgen in Frankfurt am Main zur Verfügung gestellt. Ich freue mich, wenn Sie ihn auch interessant finden.

Das Flaschenpost-Phänomen

Man kann die Arbeit an einem Text mit dem Bild einer Flaschenpost verdeutlichen: Um die Nachricht zu lesen, muss die Flasche geöffnet werden. Vielleicht ist der Schreiber der Nachricht durch sieben Weltmeere von mir, dem Empfänger, getrennt? Wer weiß, wie lange die Flasche an meinen Strand unterwegs war? Habe ich die Flasche gefunden – oder hat sie mich gefunden? Enthält die Nachricht einen Schatzplan? Ist er vielleicht verschlüsselt? Oder einen Liebesbrief? Einen Hilferuf? „Das Flaschenpost-Phänomen“ weiterlesen

Aus pMeg 1:9

דף י,א פרק א הלכה ט משנה אין בין ספרים לתפילין ומזוזות אלא שהספרים נכתבין בכל לשון ותפילין ומזוזות אינן נכתבות אלא אשורית רבן שמעון בן גמליאל אומר אף בספרים לא התירו שיכתבו אלא יונית

Mischna (mMeg 1:8): Es ist kein (Unterschied) zwischen Büchern (des Tanak) und Teffilin 1 und Mezuzot, 2 , außer dass die Bücher geschrieben werden können in jeder Sprache; und Teffilin und Mezuzot: Sie können nicht geschrieben werden außer Assyrisch. 3 „Aus pMeg 1:9“ weiterlesen

Show 3 footnotes

  1. Gebetsriemen, die in Kapseln Tora Abschnitte auf Pergamentstreifen enthalten.
  2. Kapseln auf den Türpfosten mit Tora Abschnitten auf Pergamentstreifen.
  3. Gemeint ist laut Jastrow die hebräische Quadratschrift im Unterschied zur althebräischen Schrift.