Ist es vorstellbar, dass Atheisten die Bibel als Buch wertschätzen können? Nicht, wenn man es mit Richard Dawkins hält, der in seinem Bestseller „The God delusion“ schrieb:
„Die Bibel – ein Buch auch für Nicht-Glaubende und Atheisten?“ weiterlesen
Ein Blog über die Interpretation der Bibel
Ist es vorstellbar, dass Atheisten die Bibel als Buch wertschätzen können? Nicht, wenn man es mit Richard Dawkins hält, der in seinem Bestseller „The God delusion“ schrieb:
„Die Bibel – ein Buch auch für Nicht-Glaubende und Atheisten?“ weiterlesen
Es ist notwendig, die Ansichten der Alten zu erlernen. (…) Das wird nämlich auch zu zweierlei nützlich sein. Erstens, weil wir das, was von ihnen gut gesagt worden ist, zu unserer Unterstützung erlernen werden. Zweitens, weil wir das, was schlecht ausgedrückt wurde, vermeiden werden. (Thomas v. Aquin: Über die Seele I,2)
In diesem Blog lasse ich immer wieder die Kirchenväter ausführlich zu Wort kommen, da sie die biblischen Texte bereits vor mehr als anderthalb Jahrtausenden gründlich gelesen und oft sehr tiefsinnig ausgelegt haben. Ihr spiritueller Zugang kann auch heutigen Menschen eine Hilfe sein, die antiken biblischen Texte besser zu verstehen und sich existentiell anzueignen. Dennoch ist es notwendig, sich über die Grenzen ihres Zugangs Rechenschaft abzulegen und nicht den Fehler zu machen, sich in einer Art spirituellem Märchenwald zu verlaufen.
„Über die Grenzen der Bibelauslegung durch die Kirchenväter“ weiterlesen
In Lk 16,19-31 wird von Jesus erzählt, dass ein reicher Mann nach seinem Tod in der Unterwelt (im Urtext steht: »im Hades«!) schreckliche Qualen erleiden muss, während Engel den Armen namens Lazarus in Abrahams Schoss getragen haben. Die detailreiche Schilderung hat immer wieder die Phantasie der Lesenden beflügelt: stellt die Bibel hier einen Blick ins Jenseits zur Verfügung? „Ist die Erzählung vom „Armen Lazarus“ eine Reportage aus dem Jenseits?“ weiterlesen