Zur Datierung des Todesdatums Jesu III

Wohl lieferte ein Computer 1973 innerhalb von 132 Sekunden für zweieinhalb vergangene Jahrtausende jene Zeitpunkte der Neu- und Vollmonde, die Hermann der Lahme über Monate am Abacus hätte ausrechnen müssen und Leibniz gern seiner Rechenmaschine entnommen hätte. Wir heutigen Historiker profitieren davon, daß dieselben Langzeitserien astronomischer Chronologie die Raumfahrt modernster Raketen steuern. Hingegen ignorieren sogar antiquarische Geschichtsforscher einen Vorschlag von 1968, Computer für eine Synopse antiker und mittelalterlicher Zeitrechnungen zu verwenden, also Scaligers Arbeit zu erneuern. Historische Chronologie ist vielleicht noch bei Dichtern, nicht mehr bei Gelehrten gefragt.1

Nachdem ich hier und hier über die Probleme zur Datierung des Todesdatums Jesu geschrieben habe, will ich jetzt zu den möglichen
Zeitangaben kommen.

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Gekommen ist das heilige Osterfest

Der Titel entstammt der ungefähren Übersetzung des deutschen Messbuchs für den lateinischen Text des Osterlobs: Haec sunt enim festa paschalia. Aber wann kommt der Termin des Osterfestes und wie ist er zu berechnen? Eine theologische und eine mathematische Frage, die herausragende Größen dieser Disziplin vor Herausforderungen gestellt hat.

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