Wie alt ist Papyrus 52?

Erstveröffentlichung von Papyrus 52 durch Colin H. Roberts - archive.org

Seit seiner ersten Publikation machte 𝔓 52 Furore: er galt als der älteste erhaltene Text des NT und wurde in der zweiten Auflage des Lehrbuches »Der Text des Neuen Testamentes« von Kurt und Barbara Aland auf dem Einband dargestellt, quasi als Symbol für die wissenschaftliche Sicherung des ursprünglichen Bibeltextes.

Die Alands schrieben in ihrem Lehrbuch, der Papyrus gehöre

zu den wahrlich sensationellen Funden der letzten Generation. 𝔓 52 bot zwar nur ein Fragment aus Kap. 18 des Johannesevangeliums, aber die Datierung »um 125 n. Chr.« durch die führenden Papyrologen war an ihm das Entscheidende. Nun schließt »um 125« zwar einen Spielraum von ca. 25 Jahren nach beiden Seiten ein, neuerdings scheint sich aber die Überzeugung durchzusetzen, daß das Jahr 125 die Endgrenze darstellt, so daß 𝔓 52 ganz dicht an die wahrscheinliche Entstehung des Johannesevangeliums um 90-95 n. Chr. heranrückt. 1

Damit hatte der Papyrus den absoluten Höhepunkt seiner textkritischen Karriere erreicht. Ja, 𝔓 52 wurde und wird generell als »Terminus ante quem« für die Abfassung des Vierten Evangeliums herangezogen2, wodurch die Datierung der beiden Alands den Charakter eines Zirkelschluss erhält: Das Johannesevangelium muss spätestens Ende des ersten Jahrhunderts entstanden sein, weil 𝔓 52 so alt ist – und 𝔓 52 muss so alt sein, damit wir das vierte Evangelium früh datieren können. Entscheidend ist also die Frage: wie kamen die »führenden Papyrologen« zu ihrer erstaunlich präzisen Datierung? Und kamen sie wirklich auf eine Zeit »um 125 n. Chr.« wie die Alands behaupteten?

Die Erstpublikation

Erstveröffentlichung von Papyrus 52 durch Colin H. Roberts - archive.org
Erstveröffentlichung von Papyrus 52 durch Colin H. Roberts – archive.org

Der vierundzwanzig-jährige3 Colin H. Roberts publizierte den Papyrus das erste Mal 1935. Dabei traf er mehrere fundamental wichtige Aussagen:

Any exact dating of book hands is, of course, out of the question; all we can do is to compare the script as a whole and the forms of particular letters with those found in other texts and particularly in dated documents. (…) Unfortunately, the provenance of the papyrus cannot be exactly determined. It was one of a large number purchased for the Library by the late B. P. Grenfell in 1920; the group to which it belongs consists of some literary texts and documents of the Ptolemaic and Roman periods,all of which are stated to have come either from the Fayum or from Oxyrhynchos. (An unpublished Fragment of the fourth Gospel in the John Rylands librarys; The Manchester University Press 1935, S. 13+24)

Da die genaue Herkunft des Papyrus – wie eigentlich fast immer – nicht zu ermitteln war, konnte er nur aufgrund paläografischer Kriterien datiert werden. Das bedeutet, dass man die Schreibtechnik des Papyrus mit anderen erhalten gebliebenen Papyri vergleicht, und so eine zeitliche Einordnung versucht. Dabei ist das von den Alands angegebene Zeitfenster von +/- 25 gerade noch vertretbar. »For book hands, a period of 50 years is the least acceptable spread of time«.4 Roberts selber datierte den Papyrus allerdings auf die erste Hälfte des 2 Jh. und musste aber zugleich einräumen, dass Sir Frederic Kenyon auf eine datierte Handschrift von 153 verwies, die dem 𝔓 52 sehr ähnlich sei.5 Damit wären wir bei einer möglichen Zeitspanne bis zum 3. Jh. angekommen.

Die Wirkungsgeschichte

Im gleichen Jahr wie die Erstveröffentlichung berichtete Hans Lietzmann in der »Zeitschrift für neutestamentliche Wissenschaft« von dem Fund, indem er die Datierung in die erste Hälfte des 2. Jh. als feststehende Tatsache erachtete:

Aber von großer Bedeutung ist, daß dieses winzige Stückchen Papyrus uns bezeugt, daß das Johannesevangelium in der ersten Hälfte des zweiten Jahrhunderts sicher schon existierte, und daß es in Mittelägypten bekannt war: es ist leider nicht mehr festzustellen, ob der Papyrus aus Oxyrhynchos oder aus dem Fayum stammt. Jedenfalls wird man nun die Bekanntschaft des um 150 schreibenden Apologeten Justin mit dem vierten Evangelium nicht mehr abstreiten können und auch dem in den letzten Jahren Trajans schreibenden Ignatius die gleiche Kenntnis bereitwilliger zubilligen, als es bisher von manchen Seiten geschah. (Hans Lietzmann: Neue Evangelienpapyri; in: ZNW 34 (1935), S. 285)

Man sieht deutlich die Tendenz, das Alter des Papyrus heraufzusetzen, mit dem eingestandenen Wunsch, das vierte Evangelium früher datieren zu können. Ähnlich interessegleitet ist die kurze Meldung, die Ulrich Wilcken in der Zeitschrift Forschungen und Fortschritte 1936 unter der Überschrift »Die Bremer-Papyrus-Sammlung« publizierte – dieser kurze Artikel ist nicht mit dem im gleichen Jahr erschienen Buch ähnlichen Titels vom selben Autor zu verwechseln – »Die Bremer Papyri«.

Titelzeile des Aufsatzes von Wilcken aus FuF 1936
Titelzeile des Aufsatzes von Wilcken aus FuF 1936

Wilcken stellt im Aufsatz die Bremer Papyrussammlung vor und schließt seine Übersicht mit den Worten:

Nach unseren bisherigen Erfahrungen versteht es sich von selbst, daß wir in diesen Papyri dem christlichen Glauben noch nicht begegnen. Vor der Mitte des 3. Jahrhunderts haben sich in den vielen Hunderten von Papyrusbriefen keine Spuren von ihm gefunden. Das ist ein Problem, das jetzt um so mehr der Erklärung bedarf, weil wir durch die jüngsten glücklichen Funde von Bibelhandschriften gelernt haben, daß solche schon im zweiten Jahrhundert auch im Innern Ägyptens vorhanden waren. Das Johannesevangelium, von dem C.H. Roberts soeben ein kleines Fragment veröffentlicht hat, das er mit Recht in die erste Hälfte des zweiten Jahrhunderts setzt, könnte vom paläographischen Standpunkt aus gleichaltrig mit den Bremer Papyri sein. (Ulrich Wilcken, Die Bremer Papyrus-Sammlung; in: Forschungen und Fortschritte, 12/1936, S. 90)

Brent Nongbri bemerkt zu Recht, dass Wilcken seine These allerdings durch keinerlei Vergleich belegte.6 Über den kleinen Kreis der Wissenschaftler hinaus fand der Papyrus dann zu einer gewissen öffentlichen Bekanntheit durch einen Artikel, den Adolf Deissmann Ende 1935 in der Deutschen Allgemeinen Zeitung veröffentlichte. Da der Artikel in der Literatur zwar ständig zitiert, aber nicht zugänglich ist, gebe ich ihn an dieser Stelle in vollem Umfang wieder.

»Ein Evangelienblatt aus den Tagen Hadrians«

Von Prof. D. Dr. Adolf Deißmann, Univ. Berlin

Titelzeile vom 3. Dezember 1935
Titelzeile vom 3. Dezember 1935

In überraschender Fülle sind uns in den letzten Jahren aus Aegypten alte, uralte Textzeugen der griechischen Bibel neu beschert worden: die wundervollen Chester-Beatty-Papyri, die ins dritte, zum Teil sogar ins zweite Jahrhundert zurückreichen, die jetzt im Britischen Museum befindlichen Egerton-Fragmente eines unbekannten Evangeliums auf Papyrusblättern aus der Mitte des zweiten Jahrhunderts. Zu diesen kostbaren frühchristlichen Dokumenten gesellte sich jetzt eben eine kleine, aber noch ältere und duch ihr ehrwürdiges Alter besonders aufschlußreiche Reliquie des Neuen Testamentes: ein Blatt des Johannes-Evangeliums aus den Tagen Hadrians!

Umbrandet von dem Gewühl einer modernen britischen Handels- und Industriezentrale, erhebt sich am Deansgate in Manchester der stolze Bau der von ihrer hochherzigen Stifterin zu Ehren ihres Gatten benannten John Rylands-Bibliothek. Der Hüter ihrer Schätze Mr. Henry Guppy, der sein reiches Wissen und seine ungewöhnliche bibliothekarische Begabung seit Jahrzehnten für die Mehrung ihrer Bestände erfolgreich eingesetzt hat, hat sich scharfblickend schon in den Frühzeiten der ägyptischen Papyrus-Großfunde bemüht, seine Bibliothek auch durch diese die Altertumswissenschast aller Zweige neu befruchtenden originalen Ueberreste zu bereichern. Er erfreute sich dabei der Unterstützung namhafter Papyrologen, insbesondere des so verdienstvollen Oxforder Forscherpaares Bernard P. Grenfell und Arthur S. Hunt. In einer Gruppe von Papyri, die Grenfell im Jahre 1920 in Aegypten für Manchester erworben hatte, entdeckte nun kürzlich Mr. C. H. Roberts, Fellow von St. John’s in Oxford, sichtbar gesegnet von dem Schutzpatron seines College, ein Blatt aus einem Codex des Johannes-Evangeliums, 8,9 mal 5,8 Zentimeter groß, stark fragmentiert, aber doch soweit erhalten, daß es nicht nur identifiziert, sondern auch datiert werden konnte und uns wichtige Aufschlüsse über sein Wesen und seine Bedeutung gibt. Es trägt jetzt die Nr. 457 der griechischen Rylands – Papyri. Dr. Roberts hat seinen Fund mit Faksimile und einem Vorwort Mr. Guppy’s soeben in der Manchester University Preß veröffentlicht.

Die wichtigste Frage, die das Fragment stellte, war die nach seinem Alter. Denn das Blatt selbst ist natürlich nicht datiert, und auch wenn der ganze Johannes-Codex, aus dem es stammt, erhalten wäre, wäre er gewiß nicht datiert; Datierungen finden wir in griechischen Bibelhandschriften erst in sehr später Zeit. Daher mußte die Zeitfrage durch eine Untersuchung des Schriftcharakters gelöst werden. Und glücklicherweise sind gerade durch die Erforschung der massenhaften Funde literarischer Papyri aus Aegypten die Methoden der griechischen Paläographie in den letzten Jahrzehnten so verfeinert worden, daß, unter selbstverständlicher Anerkennung der Relativität jedes historischen Erkennens, Zeitschätzungen mit einem früher nicht möglich gewesenen Grade von Wahrscheinlichkeit vorgenommen werden können. Nur gilt hier, mehr noch als auf einem anderen Forschungsgebiet das Wort: „Viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt“. Es gehört eine besondere Begabung und der eiserne Fleiß eines ganzen Gelehrtenlebens dazu, daß sich jene Feinfühligkeit fachmännischen Urteils mehr und mehr herausbildet, die, unverleihbar und unvererbbar, den wahrhaft Sachverständigen auszeichnet.

Drei Papyrologen von höchstem Range hat Mr. Roberts hier nun zu Rate gezogen: Sir Frederic Kenyon und Dr. H. Idris Bell vom Britischen Museum und unsern Berliner Kollegen Professor Dr. W. Schubart, den Direktor der Papyrussammlung der Staatlichen Museen. Einmütig setzen diese drei das Johannes-Fragment von Manchester in die erste Hälfte des zweiten Jahrhunderts, ja Schubart weist auf Einzelzüge hin, die sogar ans erste Jahrhundert erinnern, wenn er auch wegen des Gesamtstils der Schrift lieber bei der ersten Hälfte des zweiten Jahrhunderts bleibt. Wenn ich oben im Titel dieses Aufsatzes die Tage Hadrians (117 bis 138) n. Chr.) nenne, so ist das ein absichtlich vorsichtiger Ausdruck; denn es ist nicht ausgeschlossen, daß man bis auf Trajan (+ 117 n. Chr.) zurückgehen könnte.

Was bedeutet dieser chronologische Befund? Für den, der sich jahrzehntelang mit der johanneischen Frage befaßt hat, sehr viel. Zunächst dies, daß eine Menge von Hypothesen über die angeblich späte Abfassung des Johannes Evangeliums (namhafte Vertreter der Tübinger Schule sezten sie etwa in das Jahr 170) nunmehr als Treibhauspflänzchen erkannt sind und jetzt rasch verwelken werden. Wir haben in dem Rylands-Papyrus ein sicheres Dokument dafür, daß das Johannes-Evangelium in der ersten Hälfte des zweiten Jahrhunderts nicht nur bereits existierte, sondern auch in Abschriften bereits nach Aegypten gekommen war. Für die Entstehung des Johannes-Evangeliums kann man daher ruhig noch viel weiter zurückgehen.

Das Fragment ist weiter der meines Wissens bis jetzt älteste Beleg für die Existenz christlicher Gemeinden in Aegypten. Die Entstehung des ägyptischen Christentums ist bis jetzt ein ungelöstes Problem. Der Apostel Paulus hatte auf seinen weit ausgedehnten Missionsreisen Aegypten nicht berührt, wahrscheinlich deshalb, weil ein Edikt des Claudius den Zuzug aus Palästina verboten hatte. Nun sind die bis ins zweite Jahrhundert zurückreichenden Evangelien-Fragmente aufgetaucht, anonyme, aber doch zuverlässige Zeugen dafür, daß es bereits in der ersten Hälfte des zweiten Jahrhunderts ägyptische Christengemeinden gegeben hat.

Das neue Fragment lehrt uns aber noch ein anderes, und hier kann ich dem verdienten Entdecker nicht ganz zustimmen, glaube aber mit meinem kleinen Widerspruch den Wert des Fragmentes zu erhöhen. Mr. Roberts weist mit Recht darauf bin, daß die Schriftzüge ihrem Charakter nach etwas „informal“ sind, d.h. die Schrift hat noch nicht den absolut sicheren ausgeschriebenen literarischen Duktus anderer gleichaltriger Dokumente. Das ist gewiß richtig. Das junge Christentum, das seine Evangelienbücher vervielfältigte, ist noch nicht völlig emporgestiegen in die technische Tradition der literarischen Umwelt. Zu dieser Beobachtung gehört aber eine andere: Der Schreiber des Fragmentes wendet wiederholt Itazismen an (man versteht unter Itazismus die Ausprache und Schreibung z.B. des griechischen Doppelvocals ei als i, ein Brauch, der in der Zeit des Neuen Testamentes in volkstümlichen Dokumenten längst üblich war, aber innerhalb der literarischen Hochkultur viel vielen verpönt wurde). Der Herausgeber sagt hierüber, die Orthographie des Schreibers sei gut, „abgesehen von ein paar Itazismen“. Ich würde meinerseits sagen: die Orthographie des Schreibers ist gut, zumal sie auch Itazismen zeigt. Der Schreiber steht eben noch nicht unter dem Einfluß des die Derbheiten der Volkssprache unterdrückenden Attizismus. Seine Schreibweise ist volkstümlich, d.h. in diesem Falle die in einem früchristlichen Dokument allein zu erwartende. Man darf ihm also seine Itazismen nicht als Fehler anstreichen; sie sind Muttermale die man nicht missen möchte. Anders ausgedrückt: dieses Papyrusblatt aus Aegypten ist wirklich ein urchristliches Dokument.

(aus: Deutsche Allgemeine Zeitung, 74. Jahrgang, Berlin 3. Dezember 1935)

Neuere Entwicklungen und Konklusion

Auch Deissmann war aus den schon genannten Motiven heraus gewillt, den Papyrus sehr früh zu datieren – und diese Tendenz wurde dann von den Alands noch verstärkt. In den letzten Jahren ist in der Forschung deutliche Ernüchterung eingekehrt. Larry Hurtado wies 2003 in Zusammenarbeit mit Charles Hill nach, dass die von Chris Tuckett aufgestellt These, 𝔓 52 enthalte keine nomina sacra und müsse deshalb sehr alt sein, unhaltbar ist. Brent Nongbri wiederum zeigte 2005 in der Harvard Theological Review mittels einer ausführlichen Analyse vergleichbarer Papyri, dass der paläografische Befund keineswegs zwingend auf die erste Hälfte des 2. Jh. als Entstehungszeit weist. Der ernüchternde Befund muss daher lauten: 𝔓 52 ist sicher eine sehr alte Handschrift, sie kann aber ebenso aus der zweiten Hälfte des 2. Jh. oder aus dem 3. Jh. stammen und scheidet daher zur Datierung des Johannesevangeliums aus. Auch seinen vorgeblichen Rang als angeblich älteste Handschrift eines neutestamentlichen Textes kann man dem Papyrus nicht mehr zuschreiben. Die Leuven-Database datiert ihn mittlerweile – so wie das Institut für Textforschung in Münster auf die Zeit von 125-175, was möglich, aber keinesfalls zwingend erscheint. Christina Kreinecker referiert in ihrem Überblicksartikel die Skepsis gegenüber der Frühdatierung.

Disclaimer: Dieser Beitrag verdankt sich inhaltlich vollständig den Anregungen aus dem oben zitierten Artikel von Brent Nongbri. Ich danke meinem alten Freund Rainer für die großartige Hilfe bei der Archiv-Arbeit.


  1. Kurt und Barbara Aland: Der Text des Neuen Testamentes, S. 97; Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart, 2. Auflage 1989
  2. Siehe etwa Joachim Kügler in: Martin Ebner/Stefan Schreiber (Hg.): Einleitung in das NT, Kohlhammer Stuttgart, 2. aktualisierte Auflage 2013, S. 221. Allerdings ist Kügler mit der Datierung von 𝔓 52 vorsichtiger und spricht von der ersten Hälfte des 2. Jh.
  3. Siehe Larry Hurtado, Tyndale Bulletin 54.1 (2003) S. 1
  4. Eric G. Turner, Greek Manuscripts of the Ancient World (London 1987); zitiert nach Brent Nongbri: The Use and Abuse of 𝔓 52: Papyrologie Pitfalls in the Dating of the Fourth Gospel (HTR 98:1 – 2005 S. 25 Fn. 6)
  5. Colin H. Roberts, An unpublished Fragment, S. 15 f. a.a.o.
  6. Nongbri S. 30, FN 22 a.a.o.

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