Wenn ein Mann und eine Frau über das Gleiche lachen, ist es trotzdem nicht dasselbe

In Gen 17 und 18 lachen zuerst Abraham und dann Sara, als sie von Gott erfahren, dass sie in ihrem hohen Alter noch einen Sohn bekommen sollen. Von dem Verb צחק (= lachen) wird der Namen des Kindes – nämlich יצחק (Jitzchak – Isaak) abgeleitet. Interessant finde ich, wie unterschiedlich in der traditionellen Bibelauslegung das Lachen des Mannes und das Lachen der Frau über den selben Sachverhalt beurteilt wird. „Wenn ein Mann und eine Frau über das Gleiche lachen, ist es trotzdem nicht dasselbe“ weiterlesen

Der babylonische Talmud zur Entstehung der Septuaginta

Ich hatte gezeigt, dass die christlichen Autoren der frühen Kirche der Septuaginta ihr Vertrauen schenken wollten, obwohl sie zugleich (wie etwa Irenäus und Augustinus) von tiefem Misstrauen gegen die jüdische Überlieferung der Bibel erfüllt waren – aber die LXX ist nun einmal eine jüdische Übersetzung der hebräischen Bibel. Man war also doch auf die Zuverlässigkeit dieser Tradition angewiesen. „Der babylonische Talmud zur Entstehung der Septuaginta“ weiterlesen

In wieviel Tagen hat Gott die Welt erschaffen?

Keine Angst, das wird kein fundamentalistischer Schöpfung vs. Evolutions Beitrag, sondern ein kurzer Blick in die Auslegungsgeschichte von Gen 2,2.

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Die Asche der roten Kuh

In Num 19 wird geschildert, wie aus der Asche einer roten Kuh Reinigungswasser für die Israeliten gewonnen werden soll, die sich an einem Leichnam kultisch verunreinigt haben. Was macht man heute mit einem solchen Text?

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